Frischer Espresso: ein einmaliges Geschmackserlebnis für Kaffee-Freunde
Categories: AllgemeinFast jeder kennt dieses Gefühl: vom Duft von frisch gebrühtem Kaffee geweckt zu werden, ist einfach nur herrlich. Kaffee ist das unbestrittene Lieblingsgetränk der Deutschen. So trinkt jeder Bundesbürger pro Jahr im Schnitt 148 Liter des schwarzen Getränks, nur in den USA und in Brasilien wird noch mehr Kaffee getrunken.
Kaffee gibt es heute in unzähligen Variationen. Neben dem normalen Filterkaffee bekommt man in vielen Cafes in der heutigen Zeit auch Latte Macchiato, Cappucino, Caffee Moca oder Cafe Crema serviert. Besonders beliebt ist bei den deutschen Kaffeetrinkern neben dem Filterkaffee ein italienischer Klassiker: der Espresso. Doch was macht den Espresso eigentlich so einzigartig?
Ein Kaffee für Genießer
Als Espresso wird eine Kaffeezubereitungsart bezeichnet, die ursprünglich aus Mailand stammt. Dabei wird heißes Wasser mit sehr hohem Druck durch fein gemahlenes Kaffeepulver gepresst, welches aus dunkel gerösteten Bohnen gewonnen wird. Unterschiede zum Filterkaffee gibt es hinsichtlich der Druckbrühung und der Konzentration des Kaffees. Zudem wird für die Zubereitung eines Espresso anstatt einer Filtertüte ein Sieb benutzt. So können durch das Sieb auch Kaffeeöle extrahiert werden, welche zum besonderen Geschmack des Espresso beitragen.
Was macht einen guten Espresso aus?
Was als „guter“ Espresso gelten kann, ist letztendlich Geschmackssache. Hinsichtlich der Zubereitung dieser Kaffeespezialität gibt es jedoch einige Grundregeln. Üblicherweise werden ungefähr 30 ml Wasser in einer Zeit von etwa 25 Sekunden mit acht bis zehn bar Überdruck sowie einer Temperatur von 88 bis 92 Grad Celsius durch sieben Gramm Espressopulver gepresst.
Das Nationale Institut für italienischen Espresso hat eigens eine Reihe von Kriterien für einen echten italienischen Espresso vorgelegt. Der italienische “caffè”, wie der Espresso in seinem Ursprungsland auch genannt wird, enthält ungefähr 100 mg Koffein. Das entspricht in etwa der Menge, die in einer normal großen Tasse Filterkaffee enthalten ist.
Die richtige Espressomaschine
Wer über den Kauf einer Espressomaschine nachdenkt, hat es oft nicht leicht. Bei den vielen verschiedenen Angeboten und Arten von Maschinen kann man sich kaum entscheiden. Für beinahe jedes Einsatzgebiet und für jeden Geldbeutel gibt es das passende Gerät. Bevor die Entscheidung für eine Maschine fällt, sollte man sich im Vorfeld ein paar Gedanken über seinen Kaffeekonsum machen. Wie viele Tassen Kaffee soll die Maschine produzieren? Wird ausschließlich Espresso getrunken oder auch Mixgetränke wie Latte Macchiato? Wie viel Platz ist für die Maschine vorhanden? Wie viel Geld soll für den Kauf investiert werden?
Welche Kaffeebohnen sind die besten?
Grundsätzlich werden zur Espressoherstellung Arabica und Robusta verwendet. So besteht Espresso nahezu immer aus Arabica, denen oft ein Teil Robusta beigemischt wird, um eine feinere Crema zu erzeugen. Arabica ist eine sehr feine und aromatische Kaffeesorte, mit einem vergleichsweise geringen Koffeingehalt. Robusta ist hingegen kräftig und herb. Je nach Hersteller wird den Arabica-Bohnen ein unterschiedlich hoher Anteil Robusta beigemischt. Ob Tassimo Jacobs Krönung oder die Edelsorten aus italienischen Feinkostläden – auch hier ist der Geschmack für die Wahl der Kaffeebohnen ausschlaggebend.