Espresso vs. Filterkaffee
Categories: AllgemeinNormalen Kaffee, wie er morgens aus der Maschine kommt zu trinken, ist schon lange nicht mehr im Trend. Es gibt Kaffeepadautomaten, Espressomaschinen und Gerätschaften, die können alles auf einmal.
Die Wirkung von Kaffee wird oft unterschätzt. Denn ein übermäßiger Genuss des schwarzen Gebräus kann zu Zittern, Schlaflosigkeit und Magenschmerzen führen. Auch sollte man Kaffee nicht dazu benutzen, seine Dosis Schlaf zu reduzieren, vor allem nicht über einen längeren Zeitraum.
Ursache für diese Nebenwirkungen sind die im Kaffee enthaltenen Gerb-und Bitterstoffe und natürlich das Koffein, das hauptsächlich für die antreibende Wirkung verantwortlich ist. Espresso soll diesbezüglich gesünder sein, aber kann das zutreffen, wo doch der Rohstoff bei beiden Varianten der gleiche ist?
Espressobohnen werden, im Gegensatz zu Kaffeebohnen langsamer und länger geröstet, was dazu führt, dass sie mehr Säure verlieren. Auch die Zubereitung ist anders. Beim Filterkaffee tropft das Wasser nur langsam durch den gemahlenen Kaffee und kann dadurch mehr Gerb- und Bitterstoffe aufnehmen. Espresso wird in kürzerer Zeit und mit höherem Druck hergestellt. In Espresso ist somit, entgegen der allgemeinen Meinung, weniger Koffein als in einer Tasse Kaffee.
Kleine Mengen Koffein machen, so Forscher, dem Körper nichts aus und können sogar für einen besseren Gesundheitszustand sorgen, zum Besipiel dadurch, dass der Stoffwechsel angeregt wird und weniger Gefahr besteht, Nierensteine zu bekommen.
Eine Tasse Kaffee am Morgen, egal ob Espresso oder Filterkaffee, schadet demnach nicht, erst ab drei bis vier Tassen wird ein bedenkliches Pensum erreicht.