Vielfalt der Arten

In wohl keinem anderen Jahrzehnt wurde die Welt des Kaffees so revolutioniert wie in den Nuller Jahren. Waren in den Neunzigern Filterkaffee und eventuell noch Espresso üblich, erlangt man heute kaum noch einen Überblick über angebotene Heißgetränke. Latte Macchiato, Cappuccino und Geschmackskombinationen wie Flat White oder Caramel Macchiato gehören heute zum guten Ton. Die Auswahl hierbei ist nicht leicht zu treffen. Was allerdings meist geordert wird, ist ein Coffee-to-go. Kaum etwas kann als so eindrucksvolles Beispiel für die steigende Hektik und Gestresstheit der heutigen Zeit angewendet werden, und kaum etwas hilft uns so gut durch den Alltag, wie eben mal ein Kaffee zum Mitnehmen.

Filterkaffee? Wie langweilig.

Die Zubereitungsmöglichkeiten wurden vielfältiger. So dominierte vor einigen Jahren noch der normale Filterkaffee, in Bohnen- oder Pulverform, heutzutage gibt es Pads und Kapseln. Obwohl diese Zubereitungsmöglichkeiten meist kostenaufwändiger sind, werden sie immer beliebter. Viele Anbieter von Kaffee- oder Espressomaschinen werben für eine immer schnellere Machart des Kaffees, die meisten Maschinen benötigen nicht einmal eine Minute, bis zwei dampfende Becher trinkfertig bereit stehen.
Doch der Trend geht nicht nur zu Schnelligkeit, sondern auch zur Nachhaltigkeit. Konnte man vor ein paar Jahren biologisch angebauten Kaffee nur in einigen wenigen Dritte-Welt-Läden kaufen, gibt es nun den Bio-Kaffee in jedem Supermarkt zu erwerben, zu einem Preis, den sich jeder leisten kann.

Extravagantes

Auch immer neuere Innovationen treiben das Angebot von Kaffeemaschinen an; so präsentierte Illy auf der IFA die erste singende Espressomaschine, handpresso wirbt mit der kleinsten Espressomaschine der Welt und auch die goldene Luxusedition für 1300 Euro von La Pavoni darf in der Reihe der außergewöhnlchsten Gerätschaften nicht fehlen.

Es bleibt abzuwarten, was dieses Jahr für Neuheiten präsentiert werden. Aber eins ist klar: Zurück zum schlichten Filterkaffee wird es wohl nie mehr gehen.