Kapseln, Pads und braune Bohnen
Categories: AllgemeinKaffee ist Kult. Das gilt ganz besonders in jüngster Zeit. Seit die Deutschen entdeckt haben, dass es mehr gibt als schnöden Filterkaffee, sind Latte Macchiato, Cappuccino und Espresso in aller Munde. Dabei wollen viele auch zu Hause nicht auf die Spezialitäten verzichten. Doch professionelle Maschinen, wie man sie in Kaffeebars findet, sind zumeist teuer. Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Typen. Die günstigen Pad-Automaten, die Automaten, die mit Kapseln arbeiten und diejenigen, die ihre Bohnen selbermahlen.
Brigitte Kluth-Kosnik und ihre Kollegen von der Stiftung Warentest haben einen Espressomaschinen Test durchgeführt und sind zum Ergebnis gelangt, dass eine gute Espressomaschine mit Kapseltechnik nicht viel mehr als 300 Euro kosten muss. Wer gerne möchte könne auch mehr ausgeben, so die Testredakteurin: „Gerade die Kaffeevollautomaten haben sich zu einer Art Statussymbol entwickelt“. Der Kaffee an sich wird jedoch mit einem höheren Preis nicht unbedingt besser. Denn der Espresso schmeckt in allen Maschinen gleich. Die Vorzüge der teureren Geräte liegen hingegen im Bedienkomfort und bei einem niedrigeren Preis-pro-Tasse. Eine Tasse Espresso aus der Kapsel kostet beispielsweise etwa 35 Cent, beim Vollautomaten, der seinen Kaffee selber mahlt sind es nur 20 Cent. Bis man den Preisunterschied wieder drin hat, muss man allerdings eine Menge Kaffee trinken.
Automaten für Kaffeepads, bleiben jedoch komplett außen vor. Wer wirklich guten Espresso trinken will, muss schon zum Kapsel- oder Vollautomaten greifen. Das Problem bei den Maschinen, die mit Pads arbeiten ist, dass sie nicht genug Druck aufbauen um wirklich gute Ergebnisse zu liefern. Für echten Espressogenuss muss das Wasser mit einem hohen Druck durch das Kaffeepulver gepresst werden. Nur so kann garantiert werden, dass die Bitterstoffe im Pulver bleiben und nicht in die Tasse kommen.